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Ein Trip durchs Panguna-Tal

März 12, 2010

Von oben

Eine halbe Stunde nachdem wir den Checkpoint an der Morgan-Junction passiert hatten öffnete sich uns das Panguna-Tal. Wie eine türkis-blaue Schlange wand sich unter uns der verseuchte Jaba-Fluss. Ein Anblick, der von der Bergkuppe gesehen, malerisch ist, weiter unten aber nur staubig-graue Tristesse verbreitet. Überall rostet und gammelt es vor sich hin. Aber trotzdem, der Ausblick war Gold wert.

Links: Der von Kupfersulfat verseuchte Jaba-Fluss im Oberlauf im Panguna-Tal. Meinen Kollegen zufolge entsteht das Sulfat durch Verwitterung der durch den Panguna-Tagebau frei gelegten Kupfererze.

Stahlgerippe

Hier, am Eingang des Panguna-Tals, wurde vor 20 Jahren das Erz vom Gestein getrennt. Im Vorbeifahren roch es diesmal verdächtig nach verbranntem Gummi. Wahrscheinlich hatte jemand ein Feuerchen auf den Fließbändern gezündet. Mann bemerke: Trotz jahrelangem Gesäge und Geschweiße stehen die Gerüste der mehrheitlich Rio Tinto gehörenden Minengebäude immer noch.

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