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There once was an island

November 8, 2010

Es war einmal eine Insel – Te henua e nnoho. Das menschliche Gesicht des Klimawandels.

Die Bewohner des Takuu-Atolls (auch Carterets Islands genannt), vier Motorbootstunden vom Bougainville-Festland entfernt, verlassen nach und nach ihre sinkenden Inseln. Mit sich nehmen sie ihre Sprache, Kultur und Lebensweise.

Die Neuseeländerin Briar March erzählt die Geschichte dieser einzigartigen Menschen in Es war einmal eine Insel – Te henua e nnoho. Die Menschen dieser einzigartigen Inselgemeinschaft sind die ersten Opfer des Klimawandels. Sie stehen vor der Wahl auf dem Land ihrer Eltern und Großeltern zu bleiben oder sich im nahen aber doch fremden Bougainville wieder zu lassen. Für ihr Engagement hat Briar bereits mehrere internationale Filmpreise bekommen.

Vergangene Woche erhielt Briar March den 1. Preis der Stiftung Friedliche Revolution für ihre Doku. Zur Verleihung gab Oberbürgermeister Jung dem Publikum mit:

„Der Film zeigt, welche konkreten Auswirkungen unser Handeln in den westlichen Industrieländern hat. Wir können alle dazu beitragen lokal Emissionen zu verhindern, darunter fällt das Thema öffentlicher Nahverkehr, der Ausbau von Radwegen im Rahmen des Möglichen, aber auch die Offenlegung von Wasserflächen, die das Klima positiv beeinflussen kann. Auch das Umsatteln auf Fahrräder und die Vermeidung von Individualverkehr können helfen. Der Film wirft also lokal gleich 1000 Fragen auf.“ (Quelle: Leipziger Internet-Zeitung)

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