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Widerstand gegen Tiefseebergbau in PNG

Juni 11, 2012

„Nach Papua-Neuguinea geht man, um Geld zu machen“, ist ein nicht ganz unberechtigtes (Vor-)Urteil, dass man gelegentlich hört. Das Land gehört derzeit zu den Top-Zielen internationaler Bergbaukonzerne. Zu dem Mega-LNG-(Erdgas)-Projekt gesellen sich derzeit einige neue Bergbau-Projekte (für viel Aufruhr hat das Verfahren gegen die von einem chinesischen Staatskonzern betriebene Ramu-Nickel-Mine gesorgt). Die Nutzungszeit der Ok Tedi-Mine in der Western Province unweit der indonesischen Grenze wurde erst kürzlich um mehrere Jahre verlängert.

Mit dabei ist auch Solwara 1, das weltweit derzeit erfolgversprechendste Tiefseebergbau-Projekt. Der Abbau von Gold und Kupfer in 1.600 Meter Tiefe vor Neu-Irland wird derzeit vorbereitet. Man sollte meinen, dass sich das Projekt fern möglicher traditioneller Landowner in Ruhe und ohne öffentliche Diskussion möglicher Umweltschäden entwickeln kann, aber weit gefehlt. Auch hier regt sich Widerstand in sich entwickelnden PNG-Zivilgesellschaft. Anti-Seabed-Mining-Poster und T-Shirts sind bereits erhältlich.

  1. Juni 11, 2012 um 4:57 am

    Noch zwei weitere Links zum „experimental seebed-mining“:
    – ActNow! hat eine Petition „Please help stop experimental seabed mining in the Pacific“ gestartet (http://www.actnowpng.org/content/please-help-stop-experimental-seabed-mining-pacific)
    – Und ein Artikel von Phil Mercer von Voice of America (http://ramumine.wordpress.com/2012/06/08/ocean-floor-is-prime-target-of-mining-industry/)
    – Und hier die Firmenwebsite von Nautilus (http://www.nautilusminerals.com/s/Projects-Solwara.asp)

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