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Archive for the ‘Papua New Guinea’ Category

Oldenburger H-Milch im Kühlregal

August 2, 2012 Kommentare aus

BildNeuerdings ist die mit Abstand billigste Milch in den Kühlregalen von Papua-Neuguinea H-Milch aus Oldenburg. Billig ist dabei relativ – 5,10 Kina sind immer noch 2 Euro pro Liter.

Dazu gibt es noch dänisches „Tulip“-Dosenfleisch und in der „deutschen Spezialitäten-Ecke“ des lokalen Supermarktes die beliebten Pfanni-Knödel. Red Bull aus Österreich ist eh überall zu haben. Und unsere lokale lutherische Kirche ist auf Pfeilern aus britischem Stahl gebaut.

Wahlen in PNG beginnen friedlich

Juli 3, 2012 Kommentare aus

Die österreichische Presse über die aktuellen Wahlen zum Nationalparlament des faszinierenden Landes Papua-Neuguinea: http://derstandard.at.

 

Kategorien:Deutsch, Papua New Guinea Schlagwörter: ,

Rio 20+: Film Kinder in PNG

Juni 23, 2012 Kommentare aus

Die Geschichte von Angela, geboren auf Lihir Island in Papua-Neuguinea, dem Ort einer der größten Goldminen des Landes: http://www.guardian.co.uk/

 

Fluten in Western Province machen 26-40 Tsd Menschen heimatlos

Juni 22, 2012 Kommentare aus

Starke Regenfälle haben zu Überschwemmungen des durch die Ok Tedi Mine stark verschmutzten Fly River geführt und haben mehrere zehntausend Menschen von der Aussenwelt abgeschnitten. Viele Familien können ihre Gärten und Häuser nicht mehr erreichen.

Mehr Informationen: Australia Networks.

Rabaul Shipping geschlossen

Juni 21, 2012 Kommentare aus

Papua-Neuguinea ist ein Land der Inseln. Viele Orte lassen sich am preiswertesten über das Wasser erreichen. Vielerorts ist das Schiff das einzige Verkehrsmittel. Jetzt hat eine der zwei großen Personenschifffahrer „Rabaul Shipping“ den Betrieb eingestellt. Vorangegangen war die bisher größte Katastrophe in der Personenschifffahrt in PNG: Der Untergang der „Rabaul Queen“ auf dem Weg von Rabaul nach Lae. Anschuldigungen zu Folge war das Schiff völlig überladen. Ein großer Teil der im Bauch des Schiffes befindlichen Passagiere fand zwischen Neubritannien und Lae den Tod.

In Folge hatten erboste Menschen weitere Schiffe im Hafen von Buka unter Kontrolle gebracht und verlangten weitgehende Zugeständnisse vom Eigentümer der Gesellschaft, Peter Sharp. Als sie dies nicht bekamen, zündeten sie die Schiffe kurzerhand an.

Jetzt, ein halbes Jahr später, hat die Gesellschaft den Betrieb eingestellt. Damit bedienen die Schiffe von Lutheran Shipping, dem Personen- und Cargo-Beförderer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in PNG, nun als einzige die Menschen dieses Landesteils.

Mehr unter: http://www.radioaustralia.net.au (Tok Pisin Quelle)

Madang: Proteste gegen Ausbau der Fischereiindustrie

Juni 17, 2012 Kommentare aus

In Zeiten rückgängiger Thunfischbestände – die in Mittelmeer und Atlantik zählen schon fast gar nicht mehr – plant Papua-Neuguinea mit Unterstützung der EU einen Ausbau der lokalen Thunfischindustrie. Das Land, das über keine eigene Fischereiflotte verfügt, möchte so zumindest den vor seiner Küste gefangenen Fisch selbst verarbeiten. In Madang protestieren bereits Landeigner und Umweltschützer, und ziehen Vergleiche zu bestehenden Fischfabriken.

Weitere Informationen unter www.n24.de.

Dokumentation: Canning in Paradise.

Widerstand gegen Tiefseebergbau in PNG

Juni 11, 2012 1 Kommentar

„Nach Papua-Neuguinea geht man, um Geld zu machen“, ist ein nicht ganz unberechtigtes (Vor-)Urteil, dass man gelegentlich hört. Das Land gehört derzeit zu den Top-Zielen internationaler Bergbaukonzerne. Zu dem Mega-LNG-(Erdgas)-Projekt gesellen sich derzeit einige neue Bergbau-Projekte (für viel Aufruhr hat das Verfahren gegen die von einem chinesischen Staatskonzern betriebene Ramu-Nickel-Mine gesorgt). Die Nutzungszeit der Ok Tedi-Mine in der Western Province unweit der indonesischen Grenze wurde erst kürzlich um mehrere Jahre verlängert.

Mit dabei ist auch Solwara 1, das weltweit derzeit erfolgversprechendste Tiefseebergbau-Projekt. Der Abbau von Gold und Kupfer in 1.600 Meter Tiefe vor Neu-Irland wird derzeit vorbereitet. Man sollte meinen, dass sich das Projekt fern möglicher traditioneller Landowner in Ruhe und ohne öffentliche Diskussion möglicher Umweltschäden entwickeln kann, aber weit gefehlt. Auch hier regt sich Widerstand in sich entwickelnden PNG-Zivilgesellschaft. Anti-Seabed-Mining-Poster und T-Shirts sind bereits erhältlich.