Bahnbeamter wird Missionar

Juni 12, 2012 Kommentare aus

 

 

Als junger Mensch ist er Bahnbeamter. Jetzt lebt er mit seiner Frau Brigitte in Papua-Neuguinea. Sie lehren Lesen und Schreiben – und verkünden das Wort Gottes. <<mehr>>

 

 

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„Wir sind Aussenseiter“ – PNG-Fussbal am aufsteigenden Ast?

Juni 11, 2012 Kommentare aus

Papua-Neuguinea mag vielleicht Ozeaniens größte und bevölkerungsreichste Nation sein, aber das Land steht im Hinblick auf die im nächsten Monat anstehende Ozeanien-Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ vor einer großen Herausforderung. Die Nationalmannschaft hat nämlich seit 2007 gerade einmal drei Spiele bestritten, wobei die Rückkehr auf die internationale Bühne unter Frank Farina dafür spricht, dass dem Team bessere Zeiten bevorstehen.

Mehr unter Farina: „Wir sind Außenseiter“

Widerstand gegen Tiefseebergbau in PNG

Juni 11, 2012 1 Kommentar

„Nach Papua-Neuguinea geht man, um Geld zu machen“, ist ein nicht ganz unberechtigtes (Vor-)Urteil, dass man gelegentlich hört. Das Land gehört derzeit zu den Top-Zielen internationaler Bergbaukonzerne. Zu dem Mega-LNG-(Erdgas)-Projekt gesellen sich derzeit einige neue Bergbau-Projekte (für viel Aufruhr hat das Verfahren gegen die von einem chinesischen Staatskonzern betriebene Ramu-Nickel-Mine gesorgt). Die Nutzungszeit der Ok Tedi-Mine in der Western Province unweit der indonesischen Grenze wurde erst kürzlich um mehrere Jahre verlängert.

Mit dabei ist auch Solwara 1, das weltweit derzeit erfolgversprechendste Tiefseebergbau-Projekt. Der Abbau von Gold und Kupfer in 1.600 Meter Tiefe vor Neu-Irland wird derzeit vorbereitet. Man sollte meinen, dass sich das Projekt fern möglicher traditioneller Landowner in Ruhe und ohne öffentliche Diskussion möglicher Umweltschäden entwickeln kann, aber weit gefehlt. Auch hier regt sich Widerstand in sich entwickelnden PNG-Zivilgesellschaft. Anti-Seabed-Mining-Poster und T-Shirts sind bereits erhältlich.

Eine junger Mann aus Panguna …

Juni 6, 2012 Kommentare aus

Ein junger Mann vom Unterlauf des durch die ehemalige Panguna-Mine verschmutzten Jaba-Flusses berichtet aus seiner Heimat: http://lfongroka.blogspot.com/. Lesenswert.

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Betelnuss-Business –

Mai 27, 2012 Kommentare aus

PNG erlebt derzeit einen Wirtschaftsboom wie noch nie. Im Hochland ist ein Naturgas-Projekt („LNG“) im entstehen, dass in seiner Größe das Land schon jetzt verändert. Es soll einmal den größeren Teil des Bruttosozialprodukts ausmachen. Bergbau und Holzindustrie dominieren die Exporte. Dennoch ist der formale „richtige“ Arbeitsmarkt nur für einige wenige da. Für die Mehrheit der Bevölkerung sind die hoch qualifizierten und bezahlten Jobs nicht erreichbar.

Doch es gibt auch für diese wirtschaftliche Möglichkeiten: Manch ein Gemüse- oder Betelnusshändler verdient im lokalen Markt mehr als ein höherer Staatsbediensteter. Hier eine Erfolgsstory: On their way to millions – The success of Samap’s Buai entrepreneurs.

Wegen sozialem Risiko geschlossen

April 7, 2012 Kommentare aus

Die Behre Dolbear Gruppe gibt jährlich einen Bericht für internationale Mineninvestoren heraus. Im aktuellen Bericht wird Papua-Neuguinea wieder als eines der riskantesten Länder eingeschätzt. Als besonders riskant schätzt die Gruppe das Risiko Minenprojekte könnten an sozialen Verwerfungen scheitern oder sich verteuern. Damit liegt PNG ganz in der Nähe des Kongo. Ein bisschen übertrieben kommt uns das schon vor, aber das Geschäftemachen ist in PNG sicherlich komplizierter als anderswo.

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Bildung ist kostenlos, aber nicht umsonst (zu haben)

April 4, 2012 Kommentare aus

‘Free education’ ist eines DER großen gesellschaftspolitischen Themen in Papua-Neuguinea. In einem Land in dem über die Hälfte der Bevölkerung die 8. Klasse Grundschule nicht abschließt. Und nur 10 Prozent es auf die ‘secondary school’ (Klassen 9-12) schaffen. Und nur 1 Prozent darüber hinaus eine ‘tertiary education’ absolvieren.

Die Gründe für diese geringen Zahlen sind vielfältig.

Einer davon: Schule kostet. Viele Eltern können sich die Schulgebühren nicht leisten. Viele Dörfer können sich die Ausstattung und Unterhalt der Schulen nicht leisten.

Ein anderer: Schulen sind oft so entlegen, dass sich nur schwer motivierte Lehrer finden lassen.

Noch ein Grund: Schule ist scheisslangweilig. Es gibt keine Bücher, Lehrer sind überfordert, zu große Klassen, sie können sich nicht um die Kids kümmern. Es herrscht knallharter FRONTALUNTERRICHT. In den Lehrer-Colleges lernen die angehenden Lehrer in der Theorie noch allerlei Unterrichtsmethoden. In der Praxis kann ihnen keiner zeigen wie man 45 Kids anders als mit Frontalunterricht ruhig stellen kann. Dumm gelaufen.

Und: Wenn sich die Bevölkerung alle 20 Jahre verdoppelt, dann braucht es auch alle 20 Jahre doppelt so viele Lehrer. Wenn Schule jetzt auch noch für die Eltern kostenlos wird, dann braucht es wahrscheinlich schon viel früher doppelt so viele Lehrer. Kostenlos ja – aber umsonst isset nicht zu haben.

Link: http://www.rnzi.com/pages/news.php?op=read&id=67262