niugini - land of the unexpected

Papua-Neuguinea

News update Bougainville

Verfasst von bukacarsten am Mai 9, 2008

Neuzählung gestoppt
Die Neuzählung der Wählerstimmen für Süd-Bougainville ist auf Antrag des bisherigen MP Michael Laimo gestoppt worden. („Court stays SB’ville recount“, Post-Courier, 28-4-08, S. 3)

San Kamap II
Die San Kamap II, das Schiff das künftig die entlegenen Atolle Bougainvilles versorgen soll, ist in Buka angekommen. Wann es die Arbeit aufnehmen wird, war noch nicht zu erfahren.

Medikamente illegal verkauft
Einige für Krankenhäuser und kleinere Krankenstationen in Bougainville bestimmte Medikamente sind in den letzten Jahren zweckentfremdet worden. Medikamente seien aus Lagerräumen entfernt und überteuert an die Öffentlichkeit verkauft worden. („Logistics officer visits Buka“, Post-Courier 28-4-08, S. 5)

Marihuana vernichtet
Die Sipai community im Kunua Distrikt von Bougainville hat Marihuana-Pflanzen an die freiwillige Dorf-Polizei (engl. Community Auxiliary Police) ausgeliefert. Ein Mitglied der Polizei hat sich positiv über die Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft geäußert. Der Anbau von Marihuana sei eine neue Entwicklung in der Gegend. („Locals hand over drugs to cops“, by Myra Nott-Lydia Girana, in Post-Courier 28-4-08, S. 7)

Andere Artikel:
 „Chiefs call on ABG“, Post-Courier, 28-4-08, S. 5
 „Immunisation proven successful“, Post-Courier, 28-4-08, S. 5

Wisai beruhigt sich
Die Lage in Wisai, südlich von Arawa, an der Grenze zu Buin, hat sich beruhigt. Die zwei kämpfenden Parteien haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt. Vergangene Woche waren Priester und Pastoren zumindest der katholischen und der adventistischen Kirche in Wisai und haben den Konfliktparteien ins Gewissen geredet (Ein SDA-Pastor kam aus Wisai zurück und hat uns ein Bündel sehr wohlschmeckender Rambutans mitgebracht).

Derweil titelt der Post-Courier „Wisai a crime problem - … Nothing to do with family, politics – leader“ (Pos-Courier, 1-5-2008, S. 27). Ein Chief aus Wisai ist der Ansicht, Damien Koike und seine bewaffnete Gruppe verhielten sich wie Kriminelle und sollten auch so behandelt werden. Der Konflikt sei kein politischer, auch kein Familienzwist. Allerdings seien Waffen beteiligt, wird aus politischen Kreisen verlautbart. Da die Polizei in Bougainville unbewaffnet sei, müsse der Konflikt vorsichtig behandelt werden. In der Zwischenzeit leidet die Bevölkerung von Wisai. Der Kakao und andere Cash Crops können nicht geerntet und zum Markt in Arawa gebracht werden.

Präsident Kabui will sich mit Sir Julius Chan aussöhnen
Bougainilles Präsident Joseph Kabui hat erklärt er wolle den ersten Schritt zu einer Aussöhnung mit Sir Julius Chan. Sir Julius war während der „Krise“ zeitweise Premierminister und musste nach der sogenannten „Sandline-Affäre“ zurücktreten. Kabui bewertet eine Aussöhnung mit Sir Julius als einen wichtigen Schritt in der Aussöhnung zwischen PNG und Bougainville. („Kabui looking forward to reconciliation with Sir Julius“, Post-Courier 2nd May 2008, S. 9) Anmerkung: Sandline ist der Name eines südafrikanischen Söldnerunternehmens, das von der Regierung zur Bekämpfung der Rebellen in Bougainville angeheuert wurde. Die Söldner kamen allerdings nie zum Einsatz.

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Ich werd jetzt sauber

Verfasst von bukacarsten am Mai 5, 2008

Die Verbrennung von Plastikabfällen in den Gärten Arawas hat endlich ein Ende – hoffentlich. Seit kurzem befährt ein „dump truck“ unsere Straßen. Neu lackiert und mit asiatischen Zeichen beschriftet sammelt er jeden Montag und Freitag den Unrat meiner Mitbürger ein. Der Service kostet monatlich 9 Kina – ca. 2,5 Euro, zu bezahlen beim freundlichen Sachbearbeiter der Stadtverwaltung. Das Antrags-Formular kramte er aus dem unteren Teil eines Stapels Papiere heraus. Damit seien auch gleich die Rechnungen für Wasser und Abwasser abgeglichen, erklärte er mir freundlich. Eine kleine nicht representative Umfrage in meiner Nachbarschaft hat ergeben, dass hier noch niemand eine Wasser-, Abfall-, oder Abwasserrechnung bekommen hat. Ich auch nicht. Bisher hab ich Plastikabfälle hinter dem Haus verbrennen müssen und nicht brennbares alle paar Monate selbst zur Mülldeponie bei Tunuru gebracht. Das Mühsaal hat jetzt ein Ende. Und hoffentlich der Branntgeruch der regelmässig von meinen Nachbarn zu mir herüber zieht.

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Happy Valley - Zugang erlaubt?

Verfasst von bukacarsten am April 27, 2008

Einem Aushang in Arawa zufolge ist es dem Tour Operator Countryside jetzt von Seiten der Meekamui-Regierung erlaubt Touristen zum Happy Valley zu bringen. Happy Valley ist die “Strandpromenade” der Kieta-Halbinsel und ein ehemals beliebtes Familienausflugsziel Arawas arbeitender Bevölkerung, wo sich vor der Krise ein Fressstand an den anderen reihte. In der Nähe befanden sich die Domizile besser betuchter Einwohner Arawas/Kietas. Das Personenbeförderungs-Unternehmem Countryside betreibt einige Landcruiser und Trucks, die Passagiere zwischen Buka und Arawa und anderen Zielen in Zentral- und Süd-Bougainville hin und her befördern.

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Neuzählung Stimmen Süd-Bougainville

Verfasst von bukacarsten am April 27, 2008

Die Stimmen für den Parlamentssitz für Süd-Bougainville werden innerhalb von 30 Tagen ein zweites Mal gezählt. Damit könnte Ex-Minenminister Michael Laimo seinen Sitz im Nationalparlament verlieren. Die Wahl fand 2007 statt. („Bougainville South recount to begin“, Post-Courier, 23-4-2008, S. 5)

Weitere Schlagzeilen:
„Illegal logging rampant in PNG: Report“, Post-Courier, 23/4/2008, S. 3

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Goldinsel Bougainville

Verfasst von bukacarsten am April 26, 2008

Von der kleinen Bergschule Kupei aus sieht man noch viel höher in den Bergen ein kleines Loch, die alte Kupei-Goldmine aus der deutschen Kolonialzeit, in der seit einigen Jahren wieder Männer nach wertvollem Metall buddeln. In Wakunai und im Umfeld der ehemaligen Panguna-Mine wird ebenfalls fleißig gesucht. Ein Lehrer erzählt neidisch von den Eltern eines Schülers, die sich nach dem ersten Landcruiser jetzt einen Dyna-Truck kaufen. Wovon keiner erzählt, sind die verseuchten Flüsse auf der Ostseite Bougainvilles. Der Einfachheit halber waschen einige Goldsucher das teure Metall mit Quecksilber aus dem Fluss.

In Arawa wird ein Gramm Gold angeblich für 50 Kina gehandelt. In Port Moresby könne man dafür 80 Kina bekommen. Bei einem Einsatz von 50.000 Kina, d.h. 1 kg Gold, könnten damit 30.000 Kina Gewinn erzielt werden, hier ein gutes Jahreseinkommen (4 Kina = 1 Euro). Die Goldhändler bekommen in der Regel das Geld das sie zum Einkauf benötigen von ihren Auftraggebern vorgestreckt.

Den traditionellen Landeigentümern ist in PNG das Goldsuchen und -waschen auf ihrem Grund und Boden erlaubt, sofern sie einfache Mittel verwenden. Zum Maschinen-unterstützten Suchen im größeren Stil benötigt man eine Lizenz.

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Bio-Sprit auf Bougainville

Verfasst von bukacarsten am April 15, 2008

All den negativen Meldungen die man zur Zeit über Bio-Sprit hört: Für uns auf Bougainville ist Öko-Diesel aus 100 Prozent Kokosnussöl noch immer der ökologische und preisliche Hit.
 Die Kokosnuss-Plantagen bestehen schon seit hundert Jahren – es muss also kein Urwald mehr abgeholzt werden.
 Mit Pestiziden verseucht werden sie auch nicht, anders als es zum Beispiel bei Ölpalmen-Plantagen der Fall wäre.
 Obendrein befindet sich derzeit ein Großteil der Kokospalmen-Plantagen Bougainvilles in der Hand örtlicher Subsistenz-Bauern. Ähnlich die Ölproduktion: Die ist fest in der Hand örtlicher mittelständischer Unternehmen (genauer, des örtlichen Mittelständers „Buka Metal Fabricators“ BMF). Einige Schulen, wie die Vocational School in Koromira, spielen ebenfalls mit dem Gedanken die Öko-Ölproduktion aufzunehmen.
 Und ein Bougainville-spezifischer Vorteil des Nuss-Sprits: Kokosnüsse wachsen hier überall und jederzeit, Diesel dagegen ist gelegentlich komplett ausverkauft.
 Nachwachsender Öko-Sprit spart Devisen und verbessert damit die Außenhandelsbilanz defizitärer Entwicklungsländer.
 Preislich: Motoren verbrauchen zwar etwas mehr Kokosnussöl als sie Diesel benötigen würden, aber dafür ist der Öko-Sprit auch K0,50 billiger (ca. K3,00 statt K3,50 – der Preisunterschied war mal größer).
 Und: Auf den meisten Plantagen verfaulen die wertvollen Nüsse auf dem Boden. Warum sollte man sie nicht nutzen?

Leider ist Kokosnussöl nur in Buka erhältlich, nicht in Arawa.

Ein bisschen Geschichte: Während des Bürgerkrieg-Embargos in den 1990er Jahren produzierten die Menschen hier mit viel Handarbeit ihren eigenen Diesel. Für einen Liter Kokosöl-Diesel mussten hundert Nüsse geknackt, das Fruchtfleisch per Hand heraus geschabt, gekocht und gefiltert werden. Die heutige technische Produktionsweise ist da deutlich effizienter.

Zum weiter lesen: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,482030,00.html

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Arawa: Es gibt wieder TV und Wasser!

Verfasst von bukacarsten am April 14, 2008

Seit Dezember 2007 hatte ganz Arawa keinen Fernsehempfang. Am 12. April 08 war EMTV erstmals wieder auf Sendung. Wahrscheinlich war der Stromgenerator des Sendemastes in „Medien-Zentrum“ von Arawa ausser Gefecht gesetzt.

Am gleichen Tage stellte der Klemptner auch meine Wasserversorgung wieder her. Fast ein Woche lang war mein Haus von der Stadtwasserversorgung abgeschlossen. Eine Woche lang konnten wir nicht duschen. Eine Woche lang das Waschbecken im Bad nicht zum Zähne putzen benutzen, von der Stadtwasser-gespeisten Klospülung ganz zu schweigen. Zum Glück steht hinter dem Haus ein Tuffa-Tank, der Bad, Küche und das Nachbarhaus mit Regen-Trink-Wasser versorgt.

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Brückenbau in Bougainville

Verfasst von bukacarsten am April 6, 2008

In den vergangenen Wochen war entlang des Buka-Arawa-Highways ein japanisches Ingenieurs-Team unterwegs. Jetzt haben sie ihre Untersuchungen abgeschlossen. Der Plan ist die bei Hochwasser für viele Autos nicht überquerbaren Flüsse mit richtigen Brücken zu versehen. Bisher ist die Strecke nur mit größeren 4WD-Autos zu befahren. Die Fahrt dauert bisher drei bis vier Stunden und zählt mit 50 bis 60 Kina zu den teuersten Strecken PNGs. Etwa 20 Landcruiser verlassen jeden Morgen Arawa in Richtung Buka und kehren Mittags wieder zurück.

Brücken anderer Art schlägt der Mobilfunkanbieter Digicel: Seit der ersten Aprilwoche besteht entlang des Highways von Buka nach Arawa ein durchgehendes Mobilfunknetz, zumindest bis Mabiri (eine Autostunde vor Arawa). Arawa soll Mitte April angeschlossen werden. In einem nächsten Schritt soll die No-Go-Zone um die ehemalige Panguna-Mine ausserhalb Arawas angeschlossen werden. Dörfer die selbst vor Ausbruch der Krise vor 20 Jahren ohne Telephonanschluss waren, werden erstmals an das Medienzeitalter angebunden werden.

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mining, crime, Mehrwertsteuer

Verfasst von bukacarsten am April 3, 2008

Der Staat Papua-Neuguinea verzichtet auf die Ausübung der „mining, oil and gas powers“ in Bougainville, so eine Übereinkunft zwischen der Nationalregierung von PNG und der Autonomen Region Bougainville. Das war eines der Kernergebnisse eines Treffens der zwei Parteien in Alotau. Die Verteilung der Mehrwertsteuer zwischen National- und Regional-Regierung wurde ebenfalls behandelt. In Zukunft wird das Autonomous Bougainville Government (ABG) 30 Prozent der erwirtschafteten Mehrwertsteuer behalten dürfen, ein weiterer Schritt zu mehr Autonomie.
(Gorethy Kenneth in „Power to Bougainville“, Post-Courier, 1/4/2008, S. 1+3)
(„Temu happy with progress“, Post-Courier, 1/4/2008, S. 8)
(„ABG set to have 30pc of GST“, Post-Courier, 1/4/2008, S. 8)
(„BCL agreement review“, Post-Courier, 1/4/2008, S. 27)

Die Frage der Entsorgung illegaler Waffen wurde ebenfalls, aber nicht abschließend, behandelt. Zwei „reconciliation teams“ seien zur Zeit in betroffene Gebieten im Süden Bougainvilles unterwegs. Die Aufgabe der Bekämpfung der Gesetzlosigkeit im Süden sei der Regionalregierung überlassen – es sei nicht möglich, die PNG-Armee wieder in Bougainville einzusetzen. („Deal for weapons disposal“, Post-Courier, 1/4/2008, S. 8) Bei Aktionen gegen bewaffnete Gruppen greift die Polizei regelmäßig auf erfahrene Ex-Kämpfer zurück, die je nach Gefährlichkeit der Mission bezahlt werden.
Bei einer Aktion der Polizei in Zusammenarbeit mit Angehörigen des Wisai Liberation Movements (WILMO) sind vier Angehörige einer angeblichen Meekamui-Gruppe umgekommen. („Wisai raid leaves 4 dead“, Post-Courier, 27/3/2008, S. 3) In der Folge kam es zu vermutlichen Racheüberfällen und weiteren Kämpfen, die immer noch anhalten. („Meekamui hit back“, Post-Courier, 2/4/2008, S. 3)
Wisai liegt etwa zwei Autostunden südlich von Arawa, kurz vor Buin. In der Umgebung gibt es noch mehrere Gruppen, die sich gegenseitig bekriegen. Unter anderem kam es dort in der Vergangenheit gelegentlich zu Überfällen und Sachschäden.

Während der Süden nach wie vor Sicherheits- und Kriminalitätsprobleme hat, werden in anderen Regionen Erfolge erzielt. In Tinputz und Wakunai gibt es mittlerweile ein „community justice center“ und in Buka ein erstes permanentes Gerichtsgebäude. („Provinces in law, order focus“, Post-Courier, 1/4/2008, S. 12)

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Bougainville News

Verfasst von bukacarsten am März 27, 2008

Update Mobilfunk in Bougainville
Die irisch-karibische Mobilfunkgesellschaft Digicel hat vergangene Woche ihren Dienst in Buka offiziell ge-“laucht“. Erstmals sind auch entlegene Gebiete der Insel Buka und Nord-Bougainvilles telephonisch erreichbar. Im Laufe des nächsten Monats sollen die Mobilfunk-Masten entlang des „Highways“ bis hinunter nach Arawa ihren Dienst aufnehmen.

Leuchttürme for Bougainville
Die Küstensicherheitsbehörde hatte Ende 2007 die gesamte Ostküste Bougainvilles mit solar-betriebenen Leuchttürmen ausgestattet. Sämtliche Solarpanele sind mittlerweile geklaut und die Leuchttürme damit nicht mehr funktionstüchtig.

Das Jugend-Kreuz
Das „Heilige Jugend-Kreuz“ (des kath. Weltjugendtages 2005 in Köln), dass durch das ganze Jahr 2007 über die Insel Bougainville getragen wurde, erreicht jetzt Buka. Das dem Kreuz voran wandernde awareness team der Katholischen Kirche ruft die Familien und Gemeinden der Region auf, sich unter dem Kreuz zu versöhnen. („Buka Youths prepare …“, Post-Courier, 19.3.2008, S. 16).
Das Kreuz war schon das ganze Jahr 2007 über Anlass für zahlreiche Versöhnungszeremonien („reconciliation“) zwischen seit dem Bürgerkrieg zerstrittenen Gruppen und Familien.

Fuel shortage in Bougainville
Benzin und Diesel ist in Bougainville noch immer knapp. Dies betrifft v.a. den Transportsektor. Die Aussenbordmotorboote, die in Buka Town die arbeitende Bevölkerung zur Arbeit bringen und Kranke von Nissan nach zum Krankenhaus in Buka, sind besonders betroffen. U.U. werden in Kürze Unternehmen und Behörden ihren Betrieb einschränken. Ursache sei die zweitweise Stillegung der Schiffe Nukumanu, Huris, Pelpel, Niugini Trader und Makaya durch die neue maritime Sicherheitsbehörde. („Bougainville low on fuel“, The National, 18.3.2008, S. 3).
Nicht betroffen dürften die 16 (?) Fahrzeuge und Generatoren sein, die mit Kokosnussöl laufen. Thanks to Buka Metal Fabricators und Ex-Entwicklunshelfer M. Horn.
„The National“ meldet, dass einige der Schiffe wieder ihren Betrieb aufgenommen hätten. („Agmark ships resume coastal routine“, The National, 18.3.2008, S. 16)
Diesel ist in Arawa wieder nicht an allen Tankstellen zu haben. Dort wo es noch welchen gibt kostet er 4 Kina (1 Euro) statt der üblichen 3,30 Kina. Petrol habe ich gestern zum fast normalen Preis von 3,50 Kina gekauft.

Bergbau in Bougainville
Die Regierung der Autonomen Region Bougainville (ABG – Autonomous Bougainville Government) unter Präsident Joseph Kabui und die National-Regierung verhandeln, wem im Zukunft die Bergbau-Rechte in Bougainville („ownership of mineral and gas resources in Bougainville“) gehören werden.
ABG hat 2008 zum Jahr der Waffen-Vernichtung erklärt. Die Mehrzahl der Waffen der BRA seien noch nicht aufgegeben worden. Die Lösung des Waffen-Problems sei seit dem Friedensabkommen in den Händen der Regierung von Bougainville. („ABG, Govt set for high level talks“, The National, 18.3.2008, S. 9)
Gleichzeitig planen Landeigentümer des Panguna-Gebietes ihre Versöhnung untereinander. In einer ersten Phase sollen sich die Familien der drei in Panguna ansässigen Klans aussöhnen. Präsident Joseph Kabui, als auch der 2005 verstorbene politische Führer der Bougainville Revolutionary Army, Francis Ona, gehören zu den drei Klans des Panguna-Gebiets. („Panguna landowners talk of reconciliation“, Post-Courier, 17.3.2008, S. 3)

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